CDU Ortsverband Bardowick

stv. Vorsitzende
 
stv. Vorsitzender
 
Ortsvorsitzender Bardowick
 
Ehrenvorsitzender Bardowick
 
  •  
  • Gemeinsames WAHLPROGRAMM der CDU Kandidaten für den Fleckenrat
  •  
  • Bardowick in seinen historischen Zeiten.
  • Der historische Charakter des Fleckens Bardowick muss erhalten bleiben.
                                           Bardowick von 785 - 1189

Bardowick zählt zu den ältesten deutschen Handelsplätzen südlich der Elbe und wird im
Jahre 785 n. Chr. erstmalig urkundlich erwähnt.
Für die Bedeutung eines hochmittelaterlichen Handelsplatzes ist die Ausgestaltung des Markt-,Münz-und Zollregel entscheidend(königliches Recht).Das Dudenhofener Kapitulare von 805 bestimmte Bardowick unzweifelhaft zum Grenzhandelsplatz für den Durchgangshandel.In diesen Kapitularen sind auch die Orte Magdeburg und Erfurt benannt.
Der erste Nachweis eines Marktes erfolgte erst 1134 in einer Bestätigungsurkunde Kaiser Lothar III.Da sich diese Urkunde auf ein Privileg Otto I. bezieht, in dem entsprechenden Diplom von 965 bei sonstiger Übereinstimmung, muss also auch schon im 10. Jahrhundert ein Markt in Bardowick bestanden haben.Über eine Erteilung eines Marktrechtes vom 10. - 13. Jahrhundert hatte nur der König das Verfügungsrecht.
Die erste Erwähnung der Bardowicker Münze ist an dem Privileg Otto I. von 965 und der Bestätigung durch Lothar II. 1134 zu entnehmen.Noch nach der Zerstörung Bardowicks 1189 galt 1197 und 1226 die Bardowicker Münze als Zahlungsmittel.Die Bardowicker Münze (Pfennig) wurde im Baltikum und in den Alpen gefunden:
Für die Zollregel in Bardowick gilt die gleiche Bestätigung wie bei der Bardowicker Münze.
Aufgrund seiner hohen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und kirchlichen Bedeutung war Karl der Große dreimal in Bardowick und zwar 785, 795, und 798.
König Heinrich IV. verhandelte hier 1073 mit dem Dänenkönig Sven Estridson.
Kaiser Lothar III. von Supplinburg hielt 1134 und 1136 Reichsversammlung in Bardowick ab.
Am 28.10.1189 wurde Bardowick durch Heinrich den Löwen zerstört.
Damit war Bardowicks strategische Bedeutung als Handelsmetropole beendet.

                                                    Gotteshäuser


In der Blütezeit hatte Bardowick 9 Kirchen oder Kapellen

- St. Viti
- St.Johannis
- St. Wilhardi
- St. Nikolai
- St. Stephanie
- St. Fabiani und Sebastiani
- St. Marianus
- St. Petri

Die meisten Kirchen und Kapellen waren bis zum 30 jährigen Krieg nicht mehr existent.

Das heutige Ortsbild wird stark von den ehemals neun Kirchenstandorten geprägt und ein Vergleich des heutigen Straßenbildes mit den Stichen von Schlöpke (1704) und Freese (1588) lässt ein noch weitgehend intaktes historisches Wegenetz erkennen.

                                                     Zerstörung Bardowicks

- 1189 durch Heinrich den Löwen
- 1371 durch die Lüneburger Erbfolgekriege
- 1627 durch den 30 jährigen Krieg

                                                     Das Gildehaus

Bereits um 1400 existierte in Bardowick nachweislich eine Gilde "Unserer Lieben Frau". An ihre Spitze standen zwei Gildemeister. Nach der Zerstörung 1627 wurde das Gildehaus 1651 wieder aufgebaut. Ab 1939/40 nahm die Bardowicker Gemeindverwaltung dort ihre Arbeit auf. Zur Zeit wird das Gildehaus vom "Windmühlenverein Bardowick e.V. , Verein für Heimatkunde" betreut.

                                                     Der Bardowicker Samenhändler

Seit ca. 450 Jahren wurden in Bardowick Gemüse, Kräuter und Runkelsamen gezogen und veredelt.Diese Saat wurde durch die Bardowicker Samenhändler im norddeutschen Raum verkauft. Es gab ca. 100 Bardowicker Samenhändler.Die Verkaufsgebiet nannte man "Gestriche".
Im Frühjahr wurde die verpackte Ware an den jeweiligen Kunden geliefert. Die "Gestriche" reichten
- im Norden bis Schleswig-Holstein
- im Osten bis Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg
- im Süden bis Hannover
- im Westen bis Bremen
                                                   Gemüseanbau und - handel

Gemüse wird in Bardowick nachweisbar seit ca. über 500 Jahren erwerbsmäßig angebaut.
Die Absatzmärkte für das Bardowicker Frischgemüse sind Lüneburg, Verden, Buxtehude, Bremen, Buchholz und Soltau. Am bedeutesten sind die Handelsbeziehungen mit der Handelsstadt Hamburg, die bis Heute noch vorhanden sind. Sie bestehen mindestens seit dem 15. Jahrhundert.

Im Jahre 1604 wurde vom Senat der Hansestadt Hamburg mit dem Flecken Bardowick ein Vertrag ausgehandelt. In diesem Vertrag wurde vom Senat festgelegt, dass die Bardowicker Gemüsebauer ihre Ware für "ewige Zeiten" nach Hamburg liefern und verkaufen dürfen.

Schon in den Rechnungsbüchern von 1445 der Hansestadt wurden die Lieferungen von Gartengewächsen erstmalig erwähnt.
Bis 1535 verkauften die Bardowickerinnen ihre Ware auf dem Markt vor dem Hamburger Rathaus.1537 wurde das Zippelhaus "Zwiebelhaus" nahe der Hamburger Katharinenkirche gekauft. Hier wurden die Bardowicker Grünwaren gelagert und von den Bardowickerinnen verkauft. Dieses Gebäude diente den Bardowicker Frauen auch als Schlaf- und Wohnstätte in den Sommermonaten. Die Grünwaren wurden per Schiff von Bardowick nach Hamburg verfrachtet.
Es wurden zu dieser Zeit verkauft:
Lavendel, Pastinaken, gelbe Wurzeln, Petersilienwurzeln, Zwiebeln, Petersilie, Thymian, Estragon, Majoran, Salbei und Basilikum.

Das Bardowicker Qualitätsgemüse spielt nach wie vor eine Zentrale Rolle in der Versorgung städtischer Großräume, wie Hamburg und Berlin mit Möhren, Erbsen, Bohnen, Sellerie, Porree, Spargel, Rote Beete,Grünkohl, Rosenkohl, Zucchini usw.. Leider ist auch in Bardowick der Rückgang des Gemüseanbaus nicht aufzuhalten. Hierzu muss die Politik neue Wege suchen und finden, damit ein wichtiger Erwerbszweig in Bardowick auch für die Zukunft attraktiv bleibt. Dafür wollen wir uns einsetzen.

Bernd Wald,
Mitglied im Flecken-Rat
Kandidat für den Fleckenrat/Listenplatz 14



Die Familie steht bei uns im Mittelpunkt

Jedes Gesellschaftsgefüge basiert in seiner Struktur auf Familien als Ursprung des sozialen Netzwerks.Eine funktionierende Familie bietet jedem Familienmitglied - vom Neugeborenen bis zum Senioren  stets Schutz, Halt, Wärme und Geborgenheit. Nur daraus kann sich dann im Folgenden auch eine Verantwortung für sich und andere entwickeln. Die intakte Familie - ob groß oder klein - ist deshalb immer die Keimzelle eines funktionierenden Gemeinwesens und daher der Grund dafür, dass sie bei uns in der CDU im Mittelpunkt steht.

                                                   Was Familien brauchen

Alle Familien an sich und vor allem deren einzelne Mitglieder haben Bedürfnisse, zu deren Deckung zunächst jeder Einzelne selbst verantwortlich ist. Zufriedenheit im Privaten wie im Job kommen nicht von ungefähr, sondern müssen erarbeitet werden. Da nicht jeder Einzelne und auch nicht eine Familie für sich alleine alle diese unterschiedlichen Bedürfnisse befriedigen kann, braucht man Unterstützung. Diese kann durch Freunde und Bekannte oder auch durch eine größere Gemeinschaft erfolgen. Hier kommt man dann selbst bei einer Dorfgemeinschaft schnell an seine Grenzen, so dass die Politik gefordert ist zu unterstützen.Das dabei nicht jedes einzelne individuelle Bedürfnis abgedeckt werden kann, ist verständlich und erklärbar, aber kein Grund für uns von der CDU, es nicht trotzdem zu versuchen.

                                                  Wo die CDU die Familien unterstützen möchte

Für uns ist es wichtig, dass die Familienmitglieder generationsübergreifend von jung bis alt im Einklang miteinander leben, sich hier vor Ort wohlfühlen und Ihre Zukunft aufbauen und gestalten.Dazu gehört für uns neben bezahlbaren Wohnraum auch unabdingbar eine zuverlässige und vor allem leistungsfähige Kinder - und Seniorenbetreuung mit einfachen und unbürokratischen Betreuungsangeboten - insbesonder auch für Pendlerfamilien - , die nicht an Gemeinde - und  Kreisgrenzen halt machen. Eine fortwährende gute personelle und materielle Ausstattung unserer Kindergärten "Am Forsthaus" und "Am Eichhof " zählt für uns dazu. Ebenso liegt uns der Ausbau und die attraktive Gestaltung der "Treffpunkte" für Familien sowie der öffentlichen Zusammenkunftsorte und - plätze für Neu - und Altbürger, wie z. B. Spielplätzen und dem Wochenmarkt, am Herzen. Weiterhin stehen wir für die Erhaltung und den Ausbau des Beratungsangebots in der Gemeindverwaltung und die Vernetzung der vielen bestehenden Aktivitäten in einem Bündnis für Familie , z.B. zur Förderung der Inklusion und der Integration im Flecken.
Ein besonderes Anliegen ist für uns aber auch ein ausgewogenes Verkehrskonzept mit sicheren Wegen für Jung und Alt und einem bedarfsgerecht und gut ausgebauten ÖPNV, um den Individualverkehr zu begrenzen.
Genauso wichtig ist uns ferner, hier vor Ort wohnungsnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen. Das geht nur einher mit den Wünschen nach Kinderbetreuungsplätzen am Arbeitsplatz oder in der Nähe, etwa in Betrieben.

                                                    Erreichen wollen wir ..........

... den Einstieg in den Ausstieg bei den Kindergartengebühren
Bildung und Teilhabe für unsere Kleinen darf nicht weiter zur finanziellen Belastung für Familien werden!

...die Sicherung der Schulstandorte und die Weitentwicklung unserer Schulen
gemeinsam mit den Eltern, den Schülern, den Lehrern und den Schulträgern!

Die beiden vorgenannten Ziele lassen sich aber leider nicht alleine vor Ort lösen, sonder bedürfen"den Blick über den Tellerrand" von allen Beteiligten, weil sich diese Ziele nur gemeinsam mit Nachbargemeinden, dem Landkreis und dem Land erreichen lassen.So setzt die anvisierte Entlastung der Eltern bei den Kindergartengebühren ein komplettes Umdenken bei der zukünftigen Finanzierung voraus.
Der Erhalt eines breiten und durchlässigen Schulangebots wird mit dem Wahlrecht der Eltern bezüglich der Schulform für ihr Kind darf nicht durch eine Aushölung des Schulangebotes gerade im ländliche Raum unterlaufen werden.Gleiches gilt für die ausreichende Lehrerversorgung und Ausstattung an den Schulen, so darf es keine Kürzung bei einer Schulform zugunsten einer anderen geben!
Auch ist für den sonderpädagogischen Förderbedarf weiterhin ein Angebot vorzuhalten, und ganz besonders wichtig ist uns der Erhalt der Schulsozialarbeit für alle Schulformen, weil die positive Bilanz der letzten Jahre deren Notwendigkeit für den Schulaltag eindeitig belegt.

Hajo Hansen
Kandidat für den Fleckenrat/Listenplatz 15
Kandidat für den Samtgemeinderat/Listenplatz 11

Christian Dias
Kandidat für den Fleckenrat/Listenplatz 12
Kandidat für den Samtgemeinderat/Listenplatz 19


Unsere Senioren ..................

Gedanken über den Begriff Senioren
Was ist mit dem Begriff eigentlich gemeint:
Als Senioren werden ältere Menschen, Personen im Rentenalter oder Ruhestand , oder der Älteste im Kreis bezeichnet.
Im Familienverband wird der Ältere als Senior im Gegensatz zum Junior bezeichnet.
Eine Altersangabe, ab wann man ein Senior ist, wir nicht genau benannt.
Nach unseren Vorstellungen sind Senioren reife Menschen im Alter von 45 - 60 Jahren. Alt wiederum ab 60 Jahren. Im Sport z.B. Fußballsport ist man bei der Altersangabe genauer.
Bis :
18 Jahren Jugendspieler
32 Jahren Herrenspieler
40 Jahren Alt - Herren
50 Jahren Alt - Liga
darüber hinaus Alt - Alt Liga
Der Begriff "alt" , ein negativer Begriff, ist im Sprachgebrauch ersetzt worden durch das Wort Senioren.
Es hört sich auch viel besser an, wenn die Bezeichnung Seniorenheim - Residenz (statt Altersheim),Seniorentreff, Seniorenreisen verwendet werden.Im Restaurant bestellt man als älterer Mensch ja auch einen Seniorenteller.
Die Samtgemeinde Bardowick hat ca. 17.000 Einwohner, davon sind ungefähr 25 % Senioren.Aus diesem Grund sind die Senioren für die Politik und die Werbung sehr interessant. Die Senioren genießen den Ruhestand, engagieren sich aber gleichzeitig ehrenamtlich in unseren Vereinen, Verbänden, Hilforganisationen, kirchliche Einrichtungen, um nach der aktiven Zeit im Beruf noch eine Aufgabe zu haben und um gebraucht zu werden.
Auch die Politik ( Parteien) haben entdeckt, das ein großer Anteil der Wähler, Senioren sind, an deren Meinung man nicht vorbei kann und gut beraten ist, die Anregungen zu beachten.
Auf kommunaler Ebene werden die Senioren von Seniorenräten - Beiräten und- Beauftragten vertreten, die als Bindeglied zwischen Senioren, der Politik und der Verwaltung vermitteln.
In der Samtgemeinde Bardowick hat sich ein "kleiner Kreis" von ehrenamtlichen Senioren gebildet, die zusammen mit dem Seniorenbeauftragten die Interesen der Senioren vertritt.
Zur Zeit organisieren wir die Seniorenfahrten, das Seniorenfrühstück und den Seniorenkaffee in der Samtgemeinde.
Wer mithelfen und mitarbeiten will, ist herzlich willkommen.

Hermann Soltau
Seniorenbeauftragter der Samtgemeinde
Mitglied im Flecken - und Samtgemeinderat
Kandidat für der Fleckerat/Listenplatz 7
Kandidat für den Samtgemeinderat/Listenplatz 7


Erbpacht in Bardowick

Die Mehrheit der bewohnten Flächen in Bardowick unterliegen dem Erbbaurecht bei den verschiedensten Stiftungen.(Klosterkammer, St. Nikolai, Stiftung "Zum heiligen Geist", usw.)
In den nächsten Jahren laufen bestehende Erbbauverträge aus, da es Laufzeiten von 60/70/80 und 99 Jahren gibt.Bei den Neuverträgen ist höchste Vorsicht geboten, da die Stiftungen die Erbpacht neu berechnen und diese sich nach dem ortsüblichen Bauland - Preisen richten.Bezahlte ein Erbpachtnehmer nach den alten Verträgen jährlich 300,00 - 500,00 € , so sieht die Neuberechnung wie folgt aus.
Beispielrechnung:
1000,00 qm Grundstücksgröße zu einem Bardowicker Baulandpreis von 100,00 € per qm und einer jährlichen Verzinsung von 5 % (wie im Moment bei den Stiftungen üblich) ergibt einen jährlichen unsozialen Zins von 5000,00 €.
Dieses ist für viele, gerade ältere Mitbürger nicht tragbar.
Wir kämpfen für eine nach den Stiftungssatzungen mögliche Verzinsung, von 2 % = 2.000,00 € jährlich.
Allerdings benötigen wir die Hilfe unserer Bundes - und Landtagsabgeordneten um das Erbbaurecht neu zu regeln und ein BGH -  Urteil zu erwirken.
Die ersten Schritte haben wir dazu schon eingeleitet.
Wenn Sie Hilfe und Beratung benötigen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre CDU in Bardowick.

Johannes-Peter Marker/Vorsitzender
Mitglied im Fleckenrat
Kandidat für den Fleckenrat/Listenplatz 1
Kandidat für den Samtgemeinderat/Listenplatz 12
Kandidat für den Kreistag/Listenplatz 4


Mehr Sicherheit auf Schulwegen

Der Schulweg ist für Kinder in Bardowick jeden Morgen eine Herausforderung. Dabei sind sie nicht nur wegen ihrer Körpergröße den Erwachsenen im Straßenverkehr unterlegen, sondern auch aufgrund ihrer geistigen und physiologischen Entwicklung.
Daher ist es besonders wichtig, dass Eltern ihren Kindern die Gefahren im Strassenverkehr bewusst machen und den Schulweg mit den Kindern üben. Doch die Schulwegsituation kann nur verbessert werden, wenn alle Betroffenen zusammenarbeiten.
Durch das immer höhere Verkehrsaufkommen auf den Straßen Bardowicks, fordern wir mehr Sicherheit auf den Schulwegen durch:
                                                 - Verkehrsplanung und - regelung

Bauliche und technische Maßnahmen sollen die Schulwege sichern. Kinder sollten sich ohne große Risiken auf ihrem Schulweg bewegen können.

                                                 - Verkehrskontrollen und - überwachung

Verkehrsregelungen und Vorschriften auf Schulwegen müssen gezielt überwacht werden.

                                                 - alternative und sichere Schulwegplanung

Schulwegpläne können Eltern und Kindern den jeweils sichersten Weg zur Schule aufzeigen. Gefahrenstellen werden hierbei deutlich gekennzeichnet. Der Ausbau von Wegen kann Alternativen schaffen und den Schulweg von den Hauptverkehrszonen wegleiten.

                                                 - Schulweglotzen und Schulweghelfer

Schülerlotzen und Schulweghelfer bieten - so lange die Schulwege noch nicht ausreichend gesichert sind - kurzfristige Hilfen, so dass die Kinder sicher über gefährliche Straßen kommen.

Janine Legrand
Kandidatin für den Fleckenrat/Listenplatz 2


Der öffentliche Nahverkehr soll gestärkt werden

                                                     Schienenbezogener Nahverkehr muss gesichert werden

Die Leistungsfähigkeit des Metronomnetzes ist durch den steigenden Güterverkehr gefährdet,die laufenden Verhandlungen für das Hansenetz 2018 + zeigen bereits heute, dass auf Landesebene durch die Alphatrasse- den Ausbau des Hafenhinterlandverkehrs über die Strecke Hamburg - Lüneburg - Hannover- Verbesserungen im Nahverkehr blockiert werden.

                                                   Mindestens zwei Zugpaare der Regionalbahn pro Stunde

Derzeit kann man von Bardowick einmal pro Stunde nach Lüneburg und Harburg mit dem Zug fahren, in den Hauptverkehrszeiten gibt es darüber hinaus einen Halbstundentakt bis Hamburg- Hbf. Ziel muss es sein, die Regionalbahn des Metronoms bis HH - Hbf zu verlängern und einen Halbstundentakt fahren zu lassen.

                                                   Verlässlichkeit und Anschlusssicherheit

Ziel eines attraktiven Bahnverkehrs muss es sein, die Anschlüsse von Regionalbahn und Fernzügen, die bisher über 30 Minuten Wartezeit in Lüneburg erfordern, zu verkürzen. Außerdem muss die Vertacktung bestehen bleiben und auch an Sonn - und Feiertagen der Zugverkehr auf 60 Minuten verkürzt werden.

                                                   Witterungsschutz am Bahnhof

Durch Vandalismus wurde die überdachten Bahnsteigbereiche in den vergangenen Jahren abgebaut, der bestehende Witterungsschutz ist auf dem Gleis Richtung HH völlig unzureichend. Der Witterungsschutz ist bedarfgerecht zu verbessern, auf beiden Gleisen sind Fahrkartenautomaten aufzustellen.

                                                    Sicherheit auf den Bahnöfen

Insbesondere im Tunnelbereich sind die Nischenbereiche zwischen altem und neuem Bahntummel zu schließen, um die subjektive Sicherheit zu erhöhen,außerdem muss nach dem Wegfall des Stellwerkhauses die soziale Kontrolle am Bahnsteig erhöht werden.Für Fahrräder ist das Angebot für Bügel und Boxen auszuweiten. Die Fahrradabstellanlagen müssen so angeordnet werden, das Diebe frühzeitig entdeckt und die Schwelle für Zerstörungen möglichst hoch angelegt wird.

                                                   Echtzeitinformation

Derzeit unterscheiden sich die Informationen von HVV, Metronom und Bahn bei Zugstörungen erheblich,hier ist eine Echtzeitinformation über Zugverspätungen und Zugausfälle sicherzustellen.

                                                   Fazit :

Der Flecken Bardowick ist zwar nicht für den Bahnverkehr zuständig, er muss sich aber aktiver als bisher in die Diskussion einbringen und bei der Bahnhofausstattung mehr denn je mit eigenen Impulsen zu einer Verbesserung beitragen.

                                                   Der Busverkehr muss übersichtlicher werden

Derzeit fahren vier verschiedene Busstrecken mit der Bezeichnung 2002 nach Bardowick, auf Grund des Halbstundentaktes sind keine ganztägig geltenden Abfahrtszeiten für die verschiedenen Linien ersichtlich,die Folge ist, dass gerage an den Streckenendpunkten - etwa Bühringsmoor - die Nachfrage erheblich zurück gegangen ist. Ziel muss es sein, drei Linien ganztägig geltenden Abfahrszeiten einzurichten. Darüber hinaus ist bei den Ringlineien - etwa bei der Strecke "Westermarsch" im Fahrplan nicht erkennbar, dass es sich um eine Schleife handelt, bei der Ein- und Ausstiegsbereiche sich im Dorf überschneiden.

                                                  Der Busverkehr muss schneller werden

Da die Stadt Lüneburg und der Landkreis Lüneburg sich nicht darauf einigen können, wer Linien und Abfahrtszeiten wirklich festlegt und die Experten der Verkehrsgesellschaft (VNO) außen vor gelassen werden ist es zwingend notwendig, dass für Bardowick ein zuständiger Träger zuständig wird(was auf dem Papier bereits der Fall ist,aber nicht gelebt wird).Dann können auch zeitraubende Fahrten durch die Siedlung "Zeltberg" und " Auf der Hude" reduziert werden.

                                                    Der Bus muss eine Anschlussgarantie bieten

Wer mit dem Regionalexpress nach Lüneburg fährt erlebt regelmäßig, dass der Bardowicker Bus bereits abgefahren ist. Wichtig ist daher, das der Fahrplan so ausgerichtet wird, dass am Bahnhof Lüneburg und am Bahnhof Bardowick jeweils Busse abgestimmt zum Metronom - Takt fahren. Dafür ist es notwendig, dass an wichtigen Umsteigepunkten Informationen vorgehalten werden, aus denen erkennbar ist, wann der nächste Bus fährt(auch als Eichtzeitinformation wenn der Bus Verspätung hat).

                                                   Integration von Stadt und Überlandverkehr

Die Busse in die Elbmarsch und nach Winsen sind in den Nahverkehr besser einzubinden, hierdurch könnte eine Schnellbuslinie Bardowick - Lüneburg erreicht werden und durch Anbindung an den sog. "Elbmarschstern" kreisübergreifend eine Schnellbuslinie nach Bergedorf. Derzeit scheitern Kooperationen mit dem Landkreis Harburg immer wieder an der Blockade aus der Stadt Lüneburg. Die integration des Überlandbusverkehrs bietet auch die Möglichkeit, bisher nicht bediente Bereiche - wie das Gewerbegebiet "Wittorfer Heide" mit dem Bus zu erreichen.

                                                  Verbesserung der Buswartebereiche

Die Bushaltestellen wurden in der Vergangenheit regelmäßig erneuert, aber noch gibt es weiterhin an Bushaltestellen keinen Witterungsschutz oder dort stehen Wartehäuser, die dunkel sind und keine soziale Sicherheit bieten. Zu einer guten Bushaltestelle sollte auch gehören, dass ausreichend Licht zur Verfügung steht, den Fahrplan zu lesen.

                                                  Fazit:

Beim Busverkehr gilt es alte Zöpfe abzuschneiden und den Mut zu haben, neue Wege zu gehen.Durch einen verlässlichen Busverkehr können neue Nutzerschichten erreicht werden, die P + R - Anlagen entlastet werden und ein Beitrag zur allgemeinen Verkehrsentlastung geleistet werden.

                                                    Weniger Durchgangsverkehr

Der Durchgangsverkehr ist inzwischen für die Bevölkerung unerträglich geworden. Straßenzüge wie die Hamburgerstraße und die Verbindung Vögelser Weg - Bahnhofstraße - Pieperstraße - Brücken Straße sind so stark befahren, dass dringend Lösungen zur Verringerung des Durchgangsverkehrs getroffen werden müssen.

                                                    Integriertes Vekehrskonzept im Westen Lüneburgs

Die Stadt Lüneburg muss ihre Verkehrsprobleme im Westen der Stadt endlich lösen, damit der Ausweichverkehr über Bardowick abnimmt. Hierzu sollte auch die Verkehrsverbindung über die Bernsteinbrücke wieder aktiviert werden und die Ampelschaltungen zwischen Bardowick und Stadtmitte optimiert werden.Es gibt erhebliche Potenziale die bestehenden Verkehrsflächen besser zu nutzen.

                                                    Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Schrittweise sollten auf allen Durchgangsstraßen Querungshilfen angelegt werden. Bereits jetzt gibt es solche Hilfen im Bereich der ehemaligen B 4 (Hamburger Straße) und beispielsweise an den Kindergärten Eichhof und Forsthaus. Diese Querungshilfen sollten im Verlauf wichtiger Schul- und Verbindungswege weiter ergänzt werden. Außerdem sollten diese Bereiche besser beleuchtet werden. Der massive Widerstand der Verkehrsbehörde Landkreis Lüneburg gegen Querungsinseln muss mit bürgerschaftlichen Engagement begegnet werden. Die Rechts - vor  Links Bereiche sind so auszugestalten, dass die Vorfahrtsregelung erkennbar ist. Die Verkehrsführung am Kreisel Schwarzer Weg sowie beispielsweise die Einmündungen der Mühlenstraße in die Kreisstraßen sind übersichtlicher und sicherer zu gestalten.

                                                   Bessere Ausleuchtung der Straßen

In vielen Straßen werden nicht die Gehwege, sondern die Vorgartenzonen beleuchtet (z. B. Radbrucher Weg, Wittorfer Straße), hier ist die Ausleuchtung in der Fläche zu verbessern, bestehende Lücken in der Beleuchtung z. B. im Bereich Huder Fuhrt sind zu schließen. Ingesamt muss die soziale Sicherheit in den Abend- und Nachtstunden durch mehr Licht verbessert werden.

                                                  Optimierung der Ampelschaltungen

Die Ampelschaltung im Bereich Hamburger Straße/Pieper Straße/Bahnhofstraße ist nicht zufriedenstellend, in Spitzenzeiten gibt es einen Aufstau in die St. Nikolai-Straße und bis zur Einmundung Heereskamp. Die Folge ist, dass Entenmoor umd Im Ilmer selbst gegen die vorgegeben Fahrtrichtung befahren werden. Hier ist eine weitere Verbesserung des Verkehrsabflusses auch zur besseren Querung für den Rad - und Fußgängerverkehr unerlässlich.

                                                   Mehr Aufenthaltsqualität

Im Ortskern sind die vertraglich vereinbarten Umbaumaßnahmen z.B. im Bereich des Vititurms umzusetzen, damit die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöht wird. Hierzu gehört auch, dass Radfahrer auf der Straße fahren dürfen- aber nicht zwingend fahren müssen. Insbesondere im Bereich der Brückenstraße ist die Führung des Radverkehrs auf Grund des Schwerlastverkehrsanteil und der Straßenbreite dringend zu verbessern. Außerdem die wichtigen Straßen wieder eine erkennbare Identität erhalten, z. B.durch Aufwertung der Straßenseitenräume. Der Kreisel an der Landwehr ist als Eingangsbereich zum Flecken Bardowick attraktiver zu gestalten.

                                                    Erhaltung und Ergänzung der alten Verbindungswege

Die bestehenden kleinen Verbindungswege - etwa vom Dom über die alte Feuerwehr zum Ilmer Weg - sind konsequent zu erhalten und im Konsens mit den Anrainern qualitativ zu verbessern.In Abschnitten, wo diese Wege Durchfahrtsstraßen queren, ist die Erkennbarkeit der Wege zu verbessern. Durch eine konsequente Beschilderung sind diese Alternativrouten für Radfahrer und Fußgänger für die Allgemeinheit sichtbar zu machen. Die bestehenden Lücken im Wegenetz sind sukzessive zu schließen.

Carsten Peters
Mitglied im Flecken- und Samtgemeinderat
Kandidat für den Fleckerat/Listenplatz 3
Kandidat für die Samtgemeinde/Listenplatz 21

Stärkung der örtlichen Wirtschaft

Gemeinden finanzieren sich aus Steuereinnahmen und von Gebühren und Beiträgen.

Im wesentlichen sind es:

- Grundsteuer
- Anteile aus der Einkommenssteuer
- Gewerbesteuer
- Zuweisungen durch Land und Bund
- Gebühren und Beiträge

Um neben den Verwaltungsaufgaben auch die Aufgaben für Kindergärten und Schulen, Straßen - und Infrastruktur, soziale und sportliche Einrichtungen bewältigen zu können, bedarf es guter Steuereinahmen.
Deshalb ist es unabdinglich, eine gesunde Mischung aus allen Einnahmen zu generieren. Hierzu hat die CDU einen ihrer Schwerpunkte gelegt und möchte diese auch in den nächsten 5 Jahren umsetzen.
Ferner gilt es, auch den dörflichen - und landwirtschaftlichen Charakter zu bewahren und die heimischen Betriebe den Rahmen zu setzen für einen erfolgreichen Weiterbestand. Nach wie vor ist das ein großer Anteil der die Einnahmen nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für das Einkommen für die Familie sichert. Das allein würde aber nicht reichen um die vielfältigen Aufgaben finanzieren zu können. Es bedarf weiterer Maßnahmen um den finanziellen Status des Fleckens zu verbessern. Hierzu zählen eine Stärkung der heimischen gewerblichen Betriebe und die Ansiedlung neuer, vor allen Dingen ertragsstarker Betriebe.Bei der Ansiedlung muss darauf geachtet werden dass möglichst viel Steuereinnahmen generiert werden und wenig Flächen verbraucht werden. Weitere Ansiedlungen von KFZ - Händler gilt es zu vermeiden. Der Anfang im Gewerbegebeiet "Wittorfer Heide" ist gemacht, aber längst nicht genug. Auch das Gebiet Daimlerstraße muss weiter entwickelt werden, speziell für heimische Betriebe die auch hier die Möglichkeiten haben, weiter zu modernisieren und zu wachsen.
Nicht zuletzt werden heute schon 50 % der Steuereinnahmen des Fleckens von Gewerbetreibenden erbracht.
Darüber hinaus finden Bewohner des Fleckens den Arbeitsplatz vor der Haustür. Diese Möglichkeit trägt zu verbesserten Familienleben bei, denn aufwendige Fahrten zur Arbeit werden reduziert und die freie  Zeit kann für die Familie genutzt werden.
Bestehende Strukturen gilt es zu erhalten und die unschönen Überbleibsel von Schließungen neu zu gestalten wie z.B. der alte Edeka Markt neben der Sparkasse.

Hierfür steht die CDU, wirtschaftliche Entwicklung zur Stärkung der Finanzkraft einer Gemeinde unter Rücksicht auf den Flächenverbrauch und Erhaltung einer lebenswerten Natur und Umwelt.

Eckhard Bauss
Kandidat für den Fleckenrat/Listenplatz 5


Sollten Sie weitere Anregungen  - Sorgen - und Nöte haben lassen Sie es uns wissen.
Gerne stehen Ihnen alle Kandidaten für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
Kontakt: p.marker@gmx. de / Tel. + Fax : 04131/265990 oder 0160/94507719

Um unsere Ziele zu verwicklichen
bitten wir um Ihre Stimmen bei
der Kommunalwahl am 11.09.2016

Ihr Kandidaten-Team
der CDU Bardowick



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