Neujahrstreffen 2026 der CDU Lüneburg
CDU Lüneburg startet geschlossen ins Wahlkampfjahr 2026
Heiligenthal, 11. Januar 2026 – Mit deutlichen politischen Signalen und klaren Botschaften ist die CDU Lüneburg beim Neujahrsempfang in der Wassermühle Heiligenthal in das Wahlkampfjahr 2026 gestartet. Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung des Kreisverbandes, um sich über politische Herausforderungen und anstehende Wahlen auszutauschen.
Der CDU-Kreisvorsitzende Felix Petersen begrüßte zahlreiche Mitglieder und Gäste aus Politik und Gesellschaft. In Gesprächen wurde deutlich, dass viele Teilnehmende das neue Jahr als entscheidend für die politische Entwicklung in Kommune, Landkreis und darüber hinaus sehen. Insbesondere die Bedeutung von Engagement und aktiver politischer Mitwirkung wurde mehrfach hervorgehoben.
Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Steffen Gärtner, hauptamtlicher Bürgermeister der Samtgemeinde Gellersen. In seinem Vortrag sprach er über ein anspruchsvolles Wahljahr mit anstehenden Kommunal-, Oberbürgermeister- und Landratswahlen. Gärtner machte deutlich, warum er bereit ist, Verantwortung auf Kreisebene zu übernehmen: Kommunen stünden vor enormen Herausforderungen – von angespannten Haushalten über Fachkräftemangel bis hin zu Klimaanpassung, Mobilität, Wohnungsbau und dem Ausbau von Kita- und Ganztagsangeboten. Er betonte seinen Gestaltungswillen und die Notwendigkeit, politische Entscheidungen aktiv voranzubringen statt nur zu verwalten.
Als Ehrengast sprach anschließend Bernd Althusmann, Leiter des Auslandsbüros Kanada der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der frühere Niedersächsische Wirtschaftsminister ordnete aktuelle internationale Entwicklungen ein und spannte den Bogen von globalen Krisen und sicherheitspolitischen Umbrüchen bis hin zu ihren Auswirkungen auf Deutschland und die kommunale Ebene. Althusmann sprach von einer neuen politischen Ernsthaftigkeit und mahnte, Warnsignale nicht zu ignorieren.
Aus seiner heutigen Perspektive in Kanada berichtete Althusmann zudem über den Blick anderer Länder auf Deutschland. Dabei machte er deutlich, dass Demokratie vom Mitmachen lebe. Gleichgültigkeit und mangelndes Interesse seien eine ernsthafte Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sein Appell: Demokratische Parteien und engagierte Bürgerinnen und Bürger müssten gerade in herausfordernden Zeiten Verantwortung übernehmen und den politischen Diskurs aktiv gestalten.
Der Neujahrsempfang endete mit zahlreichen Gesprächen und Diskussionen. Die CDU Lüneburg zeigte sich geschlossen und motiviert, die kommenden Monate aktiv anzugehen und die politischen Weichen für die Zukunft der Region zu stellen.
